Herzo Rhinos dominieren erstes Heimspiel vor Traumkulisse

Die Herzo Rhinos feierten einen 32:00 Kantersieg gegen Coburg Black Dukes vor rund 800 Zuschauern.

Lange Schlangen bildeten sich bereits vor dem Spiel am reaktivierten, renovierten und traditionellem Eingang des ASV Herzogenaurach.
Rund 800 Zuschauer pilgerten an den Weihersbach, um die Rhinos beim ersten Heimspiel im Tackle Football zu unterstützen.
Zuletzt war so viele Zuschauer in den ruhmreichen Bayernligazeiten der Fußballmannschaft auf der Anlage des ASV Herzogenaurach.

Da die Mannschaft aus Coburg nur mit 21 Spielern angereist war mussten die Rhinos den Kader auf 26 Mann kürzen und somit 10 Spieler streichen. Dies wurde aufgrund einer Sonderregel der Aufbauliga nötig, wonach man höchstens mit 5 Spielern mehr als der Gegner ein Spiel beginnen darf.

Den Cointoss führte der erste Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach aus, welchen die Rhinos gewannen und die Second Half Option wählten.
Somit begannen die Black Dukes die erste Angriffsserie, wurden aber schnell von der aggressiv eingestellten Defense der Herzogenauracher gestoppt, sodass das Angriffsrecht wechselte.

Die Nashörner Punkteten direkt im ersten Drive durch einen Quaterback Sneak von A.Neumüller. Schnell war klar wer Herr im Haus ist.
Auch in der zweiten Angriffsserie der Dukes wurden diese von der Verteidigung der Heimmannschaft niedergetrampelt und blieb somit ohne Punkte.
Der zweite Anlauf der Hausherren konnte durch ein missglücktes Fieldgoal nicht mit Punkten belohnt werden.
Im nächsten Drive war es Alvarez der sich nach einem tiefen Pass von Neumüller bis in die Endzone tankte. Der anschließende Extrapunkt wurde von M.Würl mustergültig verwandelt.
Da der abschließende Fieldgoalversuch scheiterte ging es mit 13:0 in die Halbzeitpause, welche durch die Showeinlage der Rhinos Cheerleader, der Herzo Rhinettes, zur Attraktion für die vielen Zuschauer wurde. Bis zu den Haarspitzen durch das Trainerteam motiviert kamen die Rhinos zurück aufs Feld.
Sie wollten nicht wie gegen die Nürnberg Silverbacks die 21:2 Führung verspielen und das sah man auch.


Immer wieder stoppte die Defense der Rhinos die wütenden Angriffe der Black Dukes um ihren amerikanischen Quaterback. Nach einem harten Tackle kommentierte Stadionsprecher Manfred Gerlach spöttisch: „Jungs. hat euch keiner gesagt, dass man niemals gegen ein Nashorn laufen sollte?“
Für die spektakulärste und kontrovers diskutierteste Szene im Spiel sorgte Alverez. Nach einem abgefangen Pass von Schneider bekamen die Rhinos an der 4 Yard Linie den Ball. Daraufhin schickte der Quarterback den Runningback Alverez auf Reisen, der für 96 Yards per Salto in die Endzone sprang. Da diese Jubelgeste von den Referees als übertrieben und verhöhnend angesehen wurde, zählte der Touchdown nicht und wurde mit 15 Yards Raumstrafe gewertet.
So musste Fullback N.Batz den Drive mit vollem Körpereinsatz zum 19:0 vollenden. Schneider verwandelte auch den Extrapunkt somit stand es 20:0.
Im nächsten Anlauf der Herzöge aus Coburg fing Schneider einen verunglückten Befreiungspunkt der Dukes ab und trug diesen zum 26:0 in die Endzone.
Für den Schlusspunkt sorgte abermals der gut spielende Quaterback Neumüller, der selbst mit dem Ball zum Endstand von 32:0 lief.

Darauf hin gaben die Black Dukes das Spiel auf und knieten die letzten Spielzüge ab, sodass die Uhr kampflos auf Null lief.

Die Rhinos lieferten vor ausverkauftem Haus gegen das Topteam der Aufbauliga ein offensiv Feuerwerk ab und hielten diese durch eine überragende Defenseleistung bei Null Punkten.
Das ganze Team spielte für die Teammitglieder die bei diesem Spiel zusehen mussten, was für zusätzlich Motivation sorgte.

Die Punkte für die Rhinos erzielten:


#7 Andreas Neumüller (12)
#40 Niklas Batz (6)
#30 Andres Alvarez Johnson (6)
#13 Jonah Schneider (6)
#80 Marco Würl (2)

Alle Punkte:

6:0 – 1yd Lauf von #7 Andreas Neumüller – PAT #13 Jonah Schneider failed
13:0 – #30 Andres Alvarez Johnson – 30yd Lauf – PAT #80 Marco Würl.
20:00 – #40 Niklas Batz – 5yd Run – PAT #80 Marco Würl
26:00 – #13 Jonah Schneider – 20yd Punt Return – PAT #88 Jens Rümmler failed
32:00 – #7 Andreas Neumüller – 2yd Run – 2pt failed